Wirtschaft auf Mauritius

Wirtschaft auf Mauritius

Die Republik Mauritius zählt in Afrika zu den reichsten und fortschrittlichsten Staaten. Im Human Development Index, dem Wohlstandsindikator, erreicht das Land sogar Spitzenpositionen im Bereich der Subsahara-Staaten. Auch das Pro-Kopf-Einkommen ist in der Republik Mauritius deutlich höher, als es in anderen Staaten Afrikas der Fall ist.

Wirtschaftliche Situation

Große Entwicklungsschritte legte das Land insbesondere in den 1980er und 1990er Jahren zurück. Als Grund für das gute Wirtschaftswachstum ist insbesondere die Stabilität der Regierung, seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahre 1968, von Großbritannien zu erwähnen. Die stabile Lage zog viele Investoren aus dem Ausland nach Mauritius. Selbst in Zeiten der Finanzkrise konnte der Inselstaat ein Wirtschaftswachstum verzeichnen. Das lag im Jahre 2010 zum Beispiel bei 4,2 Prozent, gemessen am Bruttoinlandsprodukt.

Die wichtigsten Wirtschaftszweige der Republik Mauritius

Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Inselstaates zählen die Textilindustrie, der Tourismus, Finanzdienstleistungen und der Handel mit Zucker. Das meiste Wirtschaftswachstum konnte Mauritius durch den Tourismus als Devisenbringer erreichen. Für einen Urlaub kommen nach Mauritius vor allen Dingen Touristen aus Großbritannien, La Réunion, Italien, Indien und Südafrika auf die Insel. Im Jahre 2010 besuchten zum Beispiel mehr als 930.000 Touristen und davon etwas mehr als 5,6 Prozent Deutsche den Inselstaat. Aufgrund der Wichtigkeit des Tourismus für die Wirtschaft und das Wachstum des Landes setzt die Regierung auf den Ausbau des Tourismus. So sollen jedes Jahr mehr Touristen den Urlaub auf der Insel verbringen.

Der Handel mit anderen Ländern

In den früheren Zeiten setzte Mauritius ausschließlich auf Zucker als Exportgut. Mittlerweile nimmt der Zucker zwar immer noch einen wichtigen Stellenwert ein, jedoch liegt der Anteil am Export im Jahre 2010 zum Beispiel nur noch bei etwas über zwölf Prozent. Der Textilsektor nimmt mit rund 39 Prozent einen deutlich höheren Stellenwert im Export ein. Auch im Bereich der Fischereiprodukte konnte sich der Inselstaat mit rund 16 Prozent der Exporte am Markt behaupten. Allerdings ist der Zucker für die Wirtschaft des Landes immer noch sehr wichtig, denn rund 50 Prozent der gesamten Landesfläche sind mit Zuckerrohrfeldern überdeckt, sodass der Zucker neben der Textilindustrie vielen Menschen einen Arbeitsplatz bietet.

 

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