Politik auf Mauritius

Politik auf Mauritius

Nachdem Mauritius im Jahre 1814 von den Briten eingenommen und zur britischen Kronkolonie erklärt wurde, erreicht das Land am 12. März 1968 wieder die Unabhängigkeit. Sir Seewoosagur Ramgoolam trat als erster Premierminister das Amt an und regierte die Republik Mauritius bis zur Ablösung durch seinen Sohn Navin Ramgoolam für die Dauer von 14 Jahren. Nachdem im Land eine neue Verfassung eingeführt wurde, wurde Mauritius am 12. März 1992 zur Republik.

Parlamentarische Demokratie

Heute wird die Republik Mauritius als parlamentarische Demokratie regiert. Mauritius schaffte es, im Gegensatz zu den meisten anderen Staaten Afrikas, eine stabile Demokratie im Land einzuführen und aufrechtzuerhalten. Die repräsentative Demokratie des Landes gewährleistet den Menschen unter anderem die Einhaltung der Menschenrechte und zugleich gibt es freie Wahlen.

Das Parlament

Bei den freien Wahlen wird das Parlament gewählt. Das Parlament setzt sich dabei aus 70 Mitgliedern zusammen. 62 werden mit einfacher Mehrheit ins Amt gewählt. Dabei wird mit der Hilfe von insgesamt 21 Wahlkreisen gewählt, welche jeweils drei Abgeordnete bestimmen. Lediglich der Wahlkreis Rodrigues bildet eine Ausnahme und bestimmt nur zwei Abgeordnete. Die restlichen acht Sitze werden an die besten Verlierer der Wahl vergeben. Dadurch soll sichergestellt werden, dass alle ethnischen Gruppen des Landes gut im Parlament vertreten werden. Das Parlament bleibt dabei für jeweils fünf Jahre im Amt. An die Wahlen des Parlaments schließen die Wahlen des Präsidenten an. Dieser wird vom Parlament selbst gewählt. Vom Präsidenten wiederum wird der Premierminister bestimmt. Dabei muss es sich um einen der Abgeordneten des Parlaments handeln. Der Premierminister ist für die Bestimmung von Ministerämtern und für die Regierungsleitung verantwortlich.

Pressefreiheit

Durch die stabile demokratische Regierung werden die Menschenrechte im Land geachtet, sodass es Meinungsfreiheit für alle Bürger gibt und auch die Pressefreiheit wird durch die Regierung gewährleistet. Allerdings gibt es hin und wieder Meldungen über Menschenrechtsverletzungen durch die Polizei. Das geltende Recht im Land sagt Männer wie Frauen Gleichberechtigung zu und Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts werden laut Gesetz untersagt. Jedoch gibt es insbesondere in der beruflichen Praxis häufig Unterschiede, sodass Frauen zum Beispiel häufiger diskriminiert werden. Zugleich verdienen Frauen häufig nur halb so viel, wie Männer und sind stärker von Arbeitslosigkeit betroffen.

 

Komoren

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Die Union der Komoren sind ein Inselstaat im indischen Ozean. Auf einer Gesamtfläche von 1.861 Quadratkilometern leben etwa 666.000 Einwohner. Davon leben rund 50.000 Menschen in Moroni, der Hauptstadt der Komoren. ... mehr

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Die Republik Madagaskar ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Der Inselstaat liegt auf einer Gesamtfläche von 587.041 Quadratkilometern und somit ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt. ... mehr

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