Krankheiten in Marokko

Krankheiten in Marokko

Die medizinische Versorgung in Marokko ist nicht mit der in Westeuropa vergleichbar, denn insbesondere in den ländlichen Regionen sind die hygienischen, technischen und auch die apparativen Voraussetzungen für eine gute medizinische Versorgung als problematisch anzusehen.

Krankheiten

Zudem ist es schwer, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte zu finden. Allerdings gibt es bei einem Aufenthalt in Marokko für Reisende die Möglichkeit, bei einer Erkrankung eine der Privatkliniken in Casablanca oder in Rabat aufzusuchen, denn die medizinischen Standards sind in diesen Privatkliniken sehr hoch. Durchfallerkrankungen sind in Marokko keine Seltenheit. Die meisten Erkrankungen dieser Art lassen sich allerdings durch eine gute Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermeiden. So sollte zum Beispiel das Leitungswasser nicht getrunken werden.

In den Großstädten ist dieses zwar häufig ungefährlich, kann aber dennoch zu Magenproblemen führen. Während des gesamten Aufenthaltes ist es zudem sinnvoll, sich häufig die Hände zu waschen und Desinfektionstücher zu nutzen. Eine gute Kleider- und Körperhygiene ist ist nicht nur zur Vermeidung einer Durchfallerkrankung wichtig, sondern dadurch kann auch eine Erkrankung mit dem Fleckenfieber vermieden werden. Diese Fiebererkrankung tritt landesweit häufig auf und entsteht durch Kleiderläuse. In einigen Fällen kann auch ein Impfschutz gegen Fleckenfieber sinnvoll sein.

Geeigneter Schutz gegen Krankheiten

In den Regionen der Provinz Chefchaouen ist saisonal auch mit dem Auftreten von Malaria zu rechnen. Allerdings gibt es seit dem Jahre 2005 keine gemeldeten Fälle mehr, so dass auch keine Malariaprophylaxe vorgenommen werden muss. Zudem stellen die Mücken ein Infektionsrisiko dar, denn diese können einige Krankheiten übertragen. Zum Schutz vor den Mücken sollte deshalb auf lange Kleidung geachtet werden. Zudem sollten alle freien Körperstellen, am Tag und in der Nacht, mit einem Insektenschutzmittel behandelt werden. Es kann auch angebracht sein, in den Nächten zusätzlich ein Moskitonetz zu nutzen. Die lange Kleidung und die Insektenschutzmittel dienen zudem auch zum Schutz vor Zecken, denn durch diese besteht im ganzen Land die Gefahr, dass die Borreliose übertragen wird. Die Zecken befinden sich vor allem in Gräsern, im Unterholz und in Sträuchern.

HIV zählt auch in Marokko, wie in den anderen Ländern der Welt, zu den gesundheitlichen Gefahren, stellt aber in diesem Land kein gesondert hohes gesundheitliches Risiko dar. Somit sollten die bekannten Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung einer Ansteckung getroffen werden.

Impfschutz

Marokko Reisende müssen bei der Einreise keine Pflichtimpfungen nachweisen. Allerdings werden Impfungen gegen Hepatitis A, Polio, Tetanus und Diphtherie empfohlen. Bei einem geplanten Langzeitaufenthalt in Marokko von mehr als einem Monat ist zudem ein aktueller Impfschutz gegen Typhus, Tollwut und Hepatitis B sinnvoll.

 

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