Krankheiten auf den Komoren

Krankheiten auf den Komoren

Auf den Inseln der Komoren ist die medizinische Versorgung häufig unzureichend und problematisch. Es mangelt an europäisch ausgebildeten Ärzten. Zudem sprechen wenige Ärzte die englische oder französische Sprache, sodass die Kommunikation nur erschwert möglich ist.

Reisekrankenversicherung

Für Notfälle ist deshalb eine Reisekrankenversicherung wichtig, welche auch den Rücktransport im Krankheitsfall bezahlt. Dadurch kann im Notfall die Behandlung in vielen Fällen auch in Europa erfolgen. Eine Reiseapotheke und insbesondere alle benötigten Medikamente sollten mitgenommen werden. Eine entsprechende Kühlung der Medikamente ist aufgrund hoher Temperaturen häufig wichtig.

Krankheiten

Bei einem Aufenthalt auf den Komoren besteht ein hohes Risiko, sich mit Malaria zu infizieren. Diese Erkrankung kann unbehandelt tödlich verlaufen. Insbesondere bei nicht immunen Europäern ist der Krankheitsverlauf häufig schwerwiegend. Die Erkrankung kann sich auch erst Wochen oder sogar Monate nach Aufenthalt im Land bemerkbar machen. Deshalb sollten Reisende den behandelnden Arzt bei Auftreten von Fieber auch lange Zeit nach der Reise über den Aufenthalt und das Malariarisiko informieren. Es besteht die Möglichkeit, Medikamente zur Malariaprophylaxe einzunehmen. Diese Medikamente sind verschreibungspflichtig. Ein Tropen- oder Reisemediziner kann Patienten am besten individuell über die Notwendigkeit und etwaige Neben- und Wechselwirkungen informieren.

Neben Malaria besteht auch saisonal das Risiko, sich mit dem Dengue Fieber zu infizieren. Die Symptome lassen sich häufig nicht von denen unterscheiden, welche bei Malaria auftreten. Beide Erkrankungen werden von Mücken übertragen. Malaria wird von nachtaktiven und das Dengue Fieber von tagaktiven Mücken übertragen. Deshalb sind Mückenschutzmaßnahmen bei Aufenthalt auf den Inseln der Komoren wichtig. Zum Schutz vor Mücken können lange Bekleidung, Mückenschutzmittel für nicht bedeckte Körperstellen sowie das Schlafen unter einem Moskitonetz helfen.

Durchfallerkrankungen kommen gehäuft vor, jedoch können diese vermieden werden. Dazu ist eine sehr sorgsame Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene wichtig. Es sollte nur Flaschenwasser zum Trinken, Zähneputzen und Spülen genutzt werden. Nahrungsmittel sollten stets geschält, ausreichend gekocht oder wenn dies nicht möglich ist, desinfiziert werden. Auch die häufige Desinfektion der Hände und die Nutzung von Einmalhandtüchern können vor Ansteckungen schützen.

Auf den Inseln der Komoren gibt es einige giftige Tiere wie Schlangen, Spinnen und Skorpione. Viele Schlangen sind nachtaktiv, sodass der Aufenthalt im Freien nach Eintritt der Dunkelheit nicht mehr ratsam ist. Unter Steinen, in Erdlöchern und unter Ästen können sich häufig Tiere verbergen. Vorsicht ist an allen unübersichtlichen Stellen geboten. Deshalb sollte jeder Griff und Tritt mit Bedacht gewählt werden.

Impfschutz

Pflichtimpfungen sind bei der Einreise zu den Komoren nicht zu beachten. Allerdings sollte der aktuelle Impfschutz der Standard- und Reiseimpfungen überprüft werden. Zu den Standardimpfungen, welche auch bei einer Reise zu den Komoren wichtig sind, zählen Tetanus, Masern, Röteln, Mumps, Polio, Keuchhusten, Diphterie und Influenza. Zusätzlich ist eine Impfung gegen Hepatitis A ratsam und je nach Reiseart auch ein aktueller Impfschutz gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.

 

Madagaskar

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Die Republik Madagaskar ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Der Inselstaat liegt auf einer Gesamtfläche von 587.041 Quadratkilometern und somit ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt. ... mehr

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Die Republik Seychellen ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Die Inseln dieses Staates liegen auf einer Gesamtfläche von 455 Quadratkilometern. Auf den Seychellen leben insgesamt 87.500 Einwohner. ... mehr

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