Geschichte Guinea-Bissaus

Geschichte Guinea-Bissaus

Die ersten Volksgruppen, welche das Landgebiet der heutigen Republik Guinea-Bissau besiedelten, waren vermutlich Pygmäen. Diese sind oftmals auch als Buschmänner bekannt und lebten als Jäger und Sammler noch vor der christlichen Zeitrechnung in dem Gebiet.

Bevölkerung

Erst Mitte des ersten Jahrtausends nach Christus folgten weitere Volksgruppen. Diese lebten im Gegensatz zu den Pygmäen vom Wanderackerbau. Das achte Jahrhundert wurde in der Region bestimmt durch das Reich Ghana. Dieses löste sich jedoch bis zum zwölften Jahrhundert auf. Anschließend kamen andere Volksgruppen in die Region und ließen sich dort nieder. Dazu zählten Angehörige der Malinke, Fulbe und Balante. Die Balante besiedelten dabei vorwiegend den westlichen Landesteil und die Fulbe den Osten. Im 13. Jahrhundert kam es zudem dazu, dass das Landgebiet zum Reich Mali gezählt wurde.

Kolonialzeit

Mitte des 15. Jahrhunderts waren es Portugiesen, welche als erste Europäer den Küstenbereich entdeckten. Eine Handelsniederlassung wurde von den portugiesischen Seefahrern allerdings erst ab dem Jahr 1588 gegründet. Zu den Haupthandelsgütern zählten zu der Zeit Sklaven und Gold. Die Schiffe brachten die Sklaven nach Europa, aber auch nach Südamerika. Zudem waren es auch die Portugiesen, welche die Stadt Bissau im Jahre 1600 gründeten. In der heutigen Zeit ist das die Hauptstadt der Republik Guinea-Bissau. Ab dem Jahre 1879 stand Guinea-Bissau schließlich offiziell unter der Kolonialherrschaft Portugals und wurde als Portugiesisch-Bissau bezeichnet. Die Kolonialherren legten in dem Landgebiet große Plantagen an. Auf diesen wurden Ölpalmen, Reis und Erdnüsse angebaut. Nachdem die Kolonialherren die Bevölkerung nicht am Gewinn durch den Handel mit den Produkten beteiligten, kam es häufig zu Auflehnungen gegen die portugiesische Herrschaft.

Unabhängigkeit

Ab dem Jahre 1951 wurde Guinea-Bissau zur Überseeprovinz erklärt. Dadurch erlangte das Land eine beschränkte Selbstverwaltung. Auch nach diesem Jahr wuchsen die Unabhängigkeitsbestrebungen der Bevölkerung. Das lag vor allen Dingen daran, dass die Schwarzafrikaner im Land, welche die Mehrheit bildeten, benachteiligt wurden. Insbesondere die Unabhängigkeitsbewegung PAIGC, welche im Jahre 1956 gegründet wurde, erhielt großen Zuspruch von der Bevölkerung. Diese Unabhängigkeitsbewegung forderte auch die unbeschränkte Souveränität des Landes. Nachdem ihre Forderungen und auch Aufstände und Streiks ihren Zweck nicht erfüllten, nahmen sie den bewaffneten Kampf auf. Viele Menschen kamen in den kämpfen ums Leben. Jedoch weigert sich Portugal auch dann noch, Guinea-Bissau in die Unabhängigkeit zu entlassen, als sie von der UNO aufgefordert wurden. Am 24. September 1973 erklärte das Land schließlich ohne die Zustimmung Portugals seine Unabhängigkeit. Diese wurde schließlich auch von anderen Staaten anerkannt und ist seit dem 10. September 1974 offiziell.

 

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